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14.06.2015 - 02.08.2015 - 24. FESTIVAL MITTE EUROPA Bayern – Böhmen – Sachsen

Jedes Jahr verbinden Konzerte, Ausstellungen und Workshops die ehemaligen Grenzregionen von Sachsen, Böhmen und Bayern. Internationale Künstler und renommierte Ensembles folgen dem Ruf des Festivals zu über 60 Veranstaltungen. Die Veranstaltungsorte machen den ganz besonderen Charme des außergewöhnlichen Kultursommers aus: gotische und barocke Kirchen, mittelalterliche Klöster, Schlösser, Burgen, Scheunen, Bergstollen oder historische und moderne Manufakturen.

Den Auftakt im frisch sanierten Národní dům von Karlovy Vary bestreitet das Bachorchester zu Leipzig mit Musikern des weltweit renommierten Gewandhausorchesters. Als Artists in Residence sind der tschechische Cellist Jiří Bárta und für Deutschland der Organist der Dresdner Frauenkirche, Matthias Grünert, zu erleben.

Bis zum 2. August locken fast 60 Konzerte, Ausstellungen und Begegnungen in die ehemalige Grenzregion zwischen Bayern, Böhmen und Sachsen. Klangprächtige Barockmusik böhmischer, mährischer und deutscher Komponisten bestimmt den Auftakt in Karlovy Vary. Neben Werken von Bach und Zelenka erklingt unter anderem die Sinfonie für zwei Hörner, sechs (!) Pauken, Streicher und Basso continuo von Johann Christoph Graupner (WV 566). 

Mit den zwei nachfolgenden Konzerten in Thossen und Sokolov stellen sich die beiden diesjährigen Artists in Residence dem Publikum vor: Jiří Bárta spielt Bachs mitreißende Cello-Suiten (15.6., Thossen) und Matthias Grünert ist mit dem jungen Trompeter Viktor Spáth – Preisträger des Internationalen Markneukirchener Instrumentalwettbewerbs – zu erleben (16.6., Sokolov). Der erfolgreiche tschechische Musiker Jiří Bárta sorgte bereits in den Vorjahren beim Festivalpublikum für Begeisterungsstürme. Bei einem zweiten Abend am 1. Juli in Münchenreuth präsentiert er mit seinem Streichtrio eine Bearbeitung der Goldberg-Variationen Bachs. 

Matthias Grünert, der Dresdner Frauenkirchen-Kantor und -Organist mit fränkischen Wurzeln, konnte erstmals fürs Festival gewonnen werden. Bei seinem zweiten Konzerttermin in Wunsiedel-Schönbrunn bringt er die Orgel der Silbermann-Schüler Eberhard Friedrich und Georg Christian Heidenreich zum Klingen. Sie ist ein Kleinod der oberfränkischen Kirchenorgeln.

Weitere Höhepunkte dieses Festivaljahrgangs sind Auftritte der von Gidon Kremer gegründeten Kremerata Baltica (10.7., Oelsnitz), des Harfen-Virtuosen Xavier de Maistre (27.6., Hirschfeld), des Australian Chamber Choir (11.7., Weesenstein) oder des herausragenden Multi-Percussionisten Alexej Gerassimez (23.7., Kraslice). Dabei prägen vor allem Musik aus Barock, Klassik und Romantik die Programme. Das Publikum darf sich aber auch freuen auf das Mundharmonika Quartett Austria (23.6., Ostrov), Jazz mit dem Lutz Häfner-Duo (3.7., Kleinlosnitz), Tango Argentino (7.7., Bad Steben), Dixieland-Sound (17.7., Hohenberg an der Eger) und Pantomime mit Bodecker & Neander (25.7., Pirna). Hinzu kommen Ausstellungen und Begegnungen wie etwa die Schau mit Malerei und Fotografie von Antonín Střížek in Hof (10.7. – 31.8.) oder die traditionelle Internationale Gesangsmeisterklasse des langjährigen Festival-Intendanten Thomas Thomaschke, deren Abschluss zwei Aufführungen von Mozarts „Zauberflöte“ bilden (30.7., Bad Alexandersbad; 31.7., Auerbach/Vogtl.).

 

Weitere Informationen: www.festival-mitte-europa.com